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Római Katolikus Egyházi Gyűjtemény

Nyitva tartás
Nyári nyitva tartás:
május 1-től szeptember 30-ig
hétfőtől péntekig 10-17 óráig
Szombaton 10-14 óráig, csoportok részére előzetes bejelentkezés szükséges (bejelentkezés munkanapokon 8-16 óra között, legkésőbb péntek délig).
Téli nyitva tartás:
október 1-április 30-ig
hétfőtől péntekig 10-16 óráig, csoportok részére előzetes bejelentkezés szükséges (bejelentkezés munkanapokon 8-16 óra között, legkésőbb péntek délig).
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Haus St. Elisabeth

Haus St. Elisabeth 
Sárospatak

In unmittelbarer Nachbarschaft der gotischen Burgkirche in Sárospatak, direkt auf dem Burghügel, liegt das Haus St. Elisabeth. Es steht ungefähr an der Stelle, an der sich im frühen 13. Jahrhundert der königliche Palast befand, in dem die Hl. Elisabeth v. Thüringen als Tochter des ungarischen Königs Andreas II. und der bayerischen Prinzessin  Gertrud von Andechs-Meranien im Jahre 1207 geboren wurde. Noch heute ist die aus dieser Zeit stammende südöstliche Befestigung der königlichen Burg vom Garten des Hauses aus gut zu sehen. Wahrscheinlich wurde sie in der als Rotunde angelegten ehemaligen Schlosskirche, deren Grundmauern sich unmittelbar vor dem Haus befinden, getauft. Der Garten des Hauses mit seinem den ungarischen Heiligen gewidmeten Rosengarten, der Freilichtbühne und den Terrassen lädt Besucher und Gäste zum Verweilen ein.

Im den Garten integrierten Lapidarium des Hauses sind die Reste des romanischen Eingangs zur Burgkirche ausgestellt. Von den Terrassen aus hat man einen freien Blick auf den Fluss Bodrog und das Schloss Rákóczi, das in seiner heutigen Gestalt durch den mächtigen Wohnturm aus dem 16. Jahrhundert und die Schlossanlage aus dem 17. Jahrhundert geprägt wird. 

Das ehemalige Herrenhaus wurde zusammen mit den umliegenden Wohnsitzen durch Sophia Báthory, der Frau des siebenbürgischen Fürsten Georg II. Rákóczi im Jahre 1668 den Jesuiten übertragen, die an dieser Stelle neben dem Ordenshaus ein Kollegium und eine Schule errichteten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts als katholische Grundschule wiedererrichtet wurde. Im Erdgeschoss ist heute das der Hl. Elisabeth gewidmete Museum untergebracht. 

Der Eingangsbereich des Hauses wird von einem 1952 ursprünglich für die Franziskanerkirche in Buda geschaffenen Altarbild des bedeutenden ungarischen Malers und Grafikers Béla Kontuly  (1904 bis 1983) geprägt, das die Legende der Hl. Elisabeth darstellt. Das Museum selbst beherbergt im Eingangsbereich eine Sammlung der 1908 gegründeten ungarischen Gemeinschaft der Sozial – Missionarinnen, die sich als Ordensfrauen im Geist der Sozialenzyklika Rerum Novarum Leos XIII. der Sozialarbeit widmen. 

Im ersten Ausstellungssaal sind die Prunkstücke der kunsthistorischen Sammlung zu besichtigen, die seit dem Jahre 1967 zusammengetragen wurde und wichtige Exemplare kirchlicher Kunst versammelt. Hierunter befindet sich auch ein Messgewand aus Hirschleder, das der damalige Schlossherr von Sárospatak, der für die ungarische Freiheitsliebe bis heute verehrte Fürst Ferenc II. Rákóczi der Kirche von Felsővadász gestiftet hat, ein in das 14. Jahrhundert datierter Kreuzeskorpus aus Bronze aus Egerfarmos, das Gnadenbild von Vérehulló, aus Lindenholz geschnitzte Rokokofiguren von einem Altar in Serencs, ein aus Miskolc stammender Stern von Betlehem, ein von den in Sárospatak ansässigen Trinitariern dem Hochaltar von Hercegkút gestiftetes Tabernakelkreuz, ein kunstvoll geschnitztes Elfenbeinkreuz sowie ein kunsvolles Reliquiar aus einer Goldschmiede – Klosterarbeit.

Im zweiten Saal sind Gemälde und andere Kunstgegenstände der Gegenwart zu sehen, die geistliche Inhalte reflektieren. 

Der dritte Saal der Ausstellung beinhaltet Kunstgegenstände, welche die Hl. Elisabeth selbst zum Inhalt haben, darunter ein französischer Hausaltar aus dem 18. Jahrhundert, aber auch eine Plastik, die durch die Textikkünstlerin Ildikó Csete (1940 bis 2018) und die Keramikerin Éva Kun (geb. 1948) gestaltet wurde. Sie zeigt die Hl. Elisabeth betend in Prostratio.  Der Mantel der Heiligen zeigt in der Umschrift eines ihrer Aphorismen: Seht, ich habe es immer gesagt: Man muss die Menschen glücklich machen. In einer Vitrine findet man ein Faksimile der päpstlichen Heiligsprechungsbulle zum Gedenken an den 800 jährigen Geburtstag im Jahre 2007 ausgestellt. Außerdem Gedenkbriefmarken und eine Lebensbeschreibung.

Die Sammlung der über 20 000 Bände umfassenden Bibliothek mit vor allem theologischen, geschichtlichen, kunstgeschichtlichen und volkskundlichen Werken befinden sich im großen Lesesaal des Erdgeschosses, wo sie zur Forschung und Besichtigung zur Verfügung stehen. Die Bücher der Pfarrei, des Ordenshauses und des Schlosses, einschließlich zahlreicher musealer Werke, sind in der Bibliothek des Obergeschosses untergebracht, darunter frühe Drucke wie die Vizsolyer Bibel, ein in Ungarn einmaliges Exemplar und Prunkstück der fürstlichen Bibliothek.
In den Magazinen des Museums sowie im Archiv und der Quellensammlung des Hauses befinden sich Bilder, Figuren, liturgische Gewänder, Dokumente und Devotionalien aus den Kirchen und Pfarreien des Komitates Abaúj und Zemplén.

Im Konferenzsaal können Vorträge und Kammerkonzerte veranstaltet werden.

In den Kellergewölben des Hauses wird das Lapidarium aufbewahrt, mit aus Ausgrabungen stammenden gotischen Spolien und Fragmenten barocker Figuren.

Das Haus St. Elisabeth ist Sitz der Historischen Gesellschaft der Hl. Elisabeth aus dem Hause Arpád sowie der Stiftung Elisabethenweg. Das St. Elisabeth Büro hat sich als Informationsmittelpunkt bewährt. Es leistet Hilfe bei der Veranstaltung von Wallfahrten, etwa auf dem Elisabethenweg zwischen Kaschau und Sárospatak.

Den Mitarbeitern des Hauses sind die Führungen durch die Basilika von Sárospatak anvertraut. Die Sammlung ist täglich außer Sonntags geöffnet; in der Basilika können von Montag bis Samstag Führungen durchgeführt werden.

Szent Erzsébet Ház