Bibliothekskatalog

RKEGY katalógus

Római Katolikus Egyházi Gyűjtemény

ÖFFNUNGSZEITEN DES MUSEUMS UND DER BIBLIOTHEK
Sommer
(vom 1. Mai bis zum 30. September)
Montags bis Freitags von 10 bis 17 Uhr
Samstags können von 10 bis 14 Uhr Gruppenführungen nach vorheriger Anmeldung erfolgen. Diese muss spätestens Freitag Vormittag erfolgen.
Winter (vom 1. Oktober bis 30. April)
Montags bis Freitags 10 bis 16 Uhr, Gruppenführungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich.
Sonntags keine Besichtigungen.

Bibliothek Einführung

Sárospatak und seine Umgebung sind Schauplatz zahlreicher für das Reich und die Kirche wichtiger Markierungen, als Besitz der ungarischen Königinnen, als Geburtsort der Hl. Elisabeth, als Ordenssitz der Dominikaner, Franziskaner, des Paulinerordens und der Prämonstratenser. Die Familie Rákóczi, die in Sárospatak ihre Hauptresidenz unterhielten, richteten dort den Jesuiten und den Trinitariern eine Niederlassung ein. An der Schule der Pfarrei, die auch László Szalkay (1475 - 1526), der spätere Erzbischof von Esztergom, besuchte, begründete den bis heute anhaltenden Ruf von Sárospatak als einer Stadt der Bildung. Die römisch katholische Sammlung hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, dieses vielfältige Erbe zu bewahren, zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Beginn der Sammlung fällt in das Jahr 1967 und basierte zunächst auf den Buch-, Archiv- und Kunstbeständen der römisch katholischen Pfarrei von Sárospatak, wurde dann zu einer Filialbibliothek der Erzbischöflichen Bibliothek zu Eger und seitdem durch unterschiedliche eigene Erwerbungen und Zuwendungen ergänzt. Seit 2008 arbeitet sie im Haus St. Elisabeth, dem ehemaligen Gebäude der kirchlichen Grundschule.

Die Museumssammlung  zeigt Kernstücke aus den Kunstbeständen des Kirchenkreises. Sie ist im Ergebnis einer dreißigjährigen Sammlungstätigkeit ausgebaut. Sie enthält liturgische Gerätschaften, die in den Pfarreien des Komitates Abaúj und Zemplén in Gebrauch waren, alte Bücher und Handschriften, ebenso wie priesterliche Nachlässe und Ankäufe und Geschenke von Gläubigen und Wohltätern.

Die Bibliothek der Sammlung wird zur Zeit vollständig katalogisiert. Der Sammlungsbogen umfasst als Grundaufgabe und als Arbeitsziel – für das Erzbistum von Eger als als Hauptquelle in Stellvertretung – die Bezeichnung dieser Sammlung. Die Hauptsammlungsgebiete der Bibliothek sind: Glauben und theologische Wissenschaften, Schriften zur Ortskunde des Zemplén, ebenso wie Fachschriften, die mit der Heiligen Elisabeth und der Familie Rákóczi in Zusammenhang stehen. Der Urbestand der Bibliothek wird von den Beständen der Sárospataker Jesuiten, der Familien Trautsohn, Bretzenheim und Windischgrätz sowie der durch die Ortspriester gestifteten Nachlässe gebildet. Die Ordensgemeinschaften haben in den Jahren nach 1950 die Bibliothek durch neuere Materialien, unter denen sich auch im Selbstverlag herausgegebene Schriften und weitere Priesternachlässe befinden, bereichert. Eigene Sammlungen enthalten Seltenheiten in ihrem Bestand, wie zum Beispiel die 1506 als farbige Inkunabel herausgegebene tschechische Bibel, die sogenannte Bibel von Vizsolyi sowie weitere elf Inkunabeln.

Die Bibliothek wird von der Priesterschaft des Erzbistums Eger als theologische Fachbibliothek angesehen. Sie bereichert die Verkündigungs- und Seelsorgearbeiten des Erzbistums durch ihre fachwissenschaftlichen Bestände und ihre wissenschaftlichen Informationen sowie die Unterweisung der Gläubigen durch ihre seelsorgliche Literatur, und dient außerdem durch ihre kunstgeschichtliche Bedeutung dem kulturellen Leben der Stadt und dem regionalen Tourismus.

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